News Meisterkurs Wettbewerb Galerie Pressestimmen CDs Mozartprojekt Stiftung Downloads Impressum
Ein Teufelsgeiger Süddeutsche Zeitung

Ein Spiel wie frisches Quellwasser Berliner Morgenpost

Wieder verblüfften die technische Souveränität und spielerische Leichtigkeit, und die Melodik des Werks ließ sich Meierott förmlich wie ein Bonbon auf der Zunge zergehen. Das Publikum war begeistert und forderte Zugaben. Diesem Wunsch entsprach der Künstler bereitwillig mit drei eigenen Schöpfungen. Badische neuste Nachrichten

Schier undurchdringlich an Tiefe und Ausdruck Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ein wahres Feuerwerk von Tönen und Läufen Augsburger Allgemeine

Dank der virtuosen stellenweise geradezu magischen Ausdruckskraft des Solisten Florian Meierott gewann diese helvetische Erstaufführung (Rääts Violinkonzert mit dem Bieler Symphonieorchester unter T. Rösner) viele Freunde und lang anhaltende Applaussalven, die Meierott zu einer Zugabe in Form eines kontrastreichen Stückes des Esten Mati Kuulberg veranlassten. Der Bund (CH)

Die Brillianz und scheinbare Mühelosigkeit seiner Interpretation von Paganini ist immer wieder frappierend. Trotz technisch höchster Schwierigkeit strahlt der Geiger Ruhe aus, was ihm den hemmungslosen Flirt mit dem Publikum erlaubt. Spätestens hier war die Distanz zwischen dem Musiker und dem Publikum restlos hinweggefegt...Das Publikum erhob sich wie ein Mann, wohl jeder mit dem Gefühl, nicht nur ein sehr gutes, sondern auch ein besonders mitreißendes Konzert erlebt zu haben, das im Gedächtnis bleiben wird. Die Mainpost

Mit einem sehr erfrischenden Andante, mit viel Gefühl und Temperament dargeboten und einem in großer Dynamik wild ausufernden Menuett gelang den Künstlern ein grandioser Auftakt. Aus ihrem großen Körpereinsatz sprach die pure Spielfreude, gepaart mit mitreißender Musikalität und technischer Perfektion. ... boten Meierott Gelegenheit, seine Virtuosität sowohl mit dem in furioser Geschwindigkeit geführten Bogen als auch beim präzisen Erzeugen einzelner, glasklarer Töne in den ruhigen Tönen auszuspielen. Oberhessische Presse

Florian-Meierott-Wettbewerb für »Violine solo« für Kinder 27.06.2009
Zum ersten Mal fand am vergangenen Samstag in der Regiomontanus-Volksschule in Königsberg der Florian-Meierott-Wettbewerb für »Violine solo« für Kinder statt. Die Anregung dazu hatte der »Teufelsgeiger« Florian Meierott selbst gegeben, der viele Kinder auf diesem Instrument unterrichtet. Die Anregung aufgegriffen wurde vom Tonkünstlerverband Schweinfurt/Main-Rhön und der Vorsitzenden Elke Tober-Vogt und der Wettbewerb bundesweit ausgeschrieben. Aus ganz Deutschland waren am Samstag 13 Kinder mit ihren Eltern in die Regiomontanusstadt gekommen, um hier vor einer Jury vorzuspielen und ihr Können unter Beweis zu stellen. Sogar aus dem hohen Norden der Bundesrepublik waren die jungen Tonkünstler angereist, um am Wettbewerb teilzunehmen, bei dem sie zunächst ein vorgegebenes Pflichtstück und anschließend ein frei gewähltes Stück zu Gehör brachten, wobei beide Vortragsstücke unterschiedlichen Charakter haben mussten. Aufgeteilt waren die Teilnehmer in zwei Gruppen. In der Gruppe I spielten die Kinder bis 7 Jahre, in der Gruppe II bis 9 Jahre. Was die Zuhörer in beiden Gruppen zu hören bekamen, war für Violinspieler dieses Alters oft begeisternd. Die Teilnehmer identifizierten sich mit ihrem Instrument, zeigten schon ein Virtuosität und eine tolle Spieltechnik bei den nicht leicht zu spielenden Vortragsstücken. Der Fachjury, die sich aus dem Musikpädagogen Oliver Kunkel, der Musiksachverständigen Juken Hummel, der Vorsitzenden des Tonkünstlerverbandes Elke Tober-Vogt und dem 1. Geiger der Bamberger Symphoniker, Raul Teo Arias zusammensetzte, fiel es zum Schluss nicht sehr leicht den Sieger oder die Siegerin herauszuhören. So war die Spannung bis zur Preisverteilung am Ende des Wettbewerbs auch sehr groß, bis Florian Meierott, zusammen mit Elke Tober-Vogt die Preise und Urkunden übergeben konnte. Sieger in der Altersgruppe I wurde Samuel Feldmann aus Herdecke in NRW mit dem Pflichtstück »Chinesisches Liedchen« von Meierott und dem Wahlstück einem »Prélude a. TeDeum« von W. Charpenter. Auf dem 2. Platz folgte Katharina Kessler aus Frammersbach vor Lavanya Oppenländer aus Kitzingen. Sechs Jahre ist der Sieger in dieser Altersgruppe alt und spielt seit seinem 3. Lebensjahr. Er übt täglich rund eine Stunde. Angeregt zum Geigenspielen wurde er von seinen zwei Cousins, die im Bundesjugendorchester mitwirken. Sein großes Vorbild ist der Geigenkünstler Nigel Kennedy. In der II. Altersstufe konnte mit Anna Wassenberg aus Sögel in Niedersachsen ein Mädchen mit dem Pflichtstück von Antonio Vivaldi, Konzert op. 3, Nr. 6 und dem Wahlstück "Israeli, Concertino III. Satz von W. Perlmann die Jury am meisten überzeugen. Mit 25 Punkten erreichte sie die Höchstpunktzahl. Nicht weit dahinter landete Shiring-Aimée Schulz aus Ludwigshafen auf dem 2. Platz. Da es in dieser Altersgruppe sehr eng zuging, wurden von der Jury an Elias Feldmann aus Herdecke und Niklas Geier aus Worms zwei dritte Plätze vergeben. Alle Kinder erhielten Teilnehmerurkunden und zusätzlich einen kleinen Preis. Die Veranstaltung war ein gelungener Auftakt für einen gut organisierten Wettbewerb, der im kommenden Jahr fortgeführt werden wird.
Netzzeitung Königsberg

Er hat das, was Kinder mögen: ein sympathisches Lächeln, Freude an der Sache, Begeisterungsfähigkeit und all das gepaart mit einem unglaublichen Können. Die Premiere eines Kinderkonzerts im Rahmen der Bronnbacher Kreuzgangserenade mit dem Violinisten Florian Meierott darf ohne jedweden Abstrich als voll und ganz gelungen gelten. Kinder für Musik zu begeistern lautet das Ziel des gebürtigen Würzburgers. Und das schafft der auch gern als „Teufelsgeiger“ bezeichnete Meierott mühelos. Er spielt nicht auf seinem Instrument, sondern er lässt es sprechen: klagend, jauchzend, lachend, weinend oder jubilierend. Seine 330 Jahre alte Geige mit dem Löwenkopf erzählt Geschichten. Mal sind sie traurig, mal heiter. Mit Schwung und Spielfreude lässt er den Bogen über die Saiten flitzen und bildet dabei bei jedem Ton und jedem Glissando eine Einheit mit seinem Instrument. Beginnend mit Bekà Rokà des berühmten schweizerischen Musikclowns Grock, der die Menschen zu Beginn des vorigen Jahrhunderts mit seiner Minigeige in den Bann zog, ging es am frühen Sonntagabend schwungvoll weiter. Die zwitschernde Lerche wurde mal von einem Kuckuck, mal von einem Martinshorn gestört, die Stefanie-Gavotte von Alfons von Czibulka, wie alles andere auch, nicht nur auswendig, sondern auch noch mit verbundenen Augen gespielt. Die nämlich, so wurde den Kindern deutlich, braucht ein richtig guter Instrumentalist nicht. Überhaupt ging es Meierott auch darum, Inhalt in die Musik zu bringen. Warum hört man eigentlich Musik, ist sie so wichtig wie das Essen, lautete eine Frage an sein junges Publikum. Und er kitzelte die Antworten heraus. „Wer keine Musik hat, wird traurig“, sagte ein Junge und traf damit den Nagel auf den Kopf. „Kunst“, so Meierott, „ist dazu da, um den Menschen Freude zu bringen. Und klassische Musik ist Musik für die Seele.“ Die Erklärungen des mit vielen Preisen ausgezeichneten Künstlers und Talentförderers sind griffig, einfach und klar. Er führt vor, warum er „mit den Fingern auf den Saiten herumdrückt“. Damit erzeugt er hohe und tiefe Töne. Die Regel lässt sich leicht merken: Je kürzer und dünner die Saite, desto höher der Ton. Nach Mozarts Kleiner Nachtmusik folgt Meierotts Musikquiz, bei dem es um Tonhöhe und Saiteninstrumente geht. Und damit die Konzentration bei dem gut einstündigen Kinderkonzert nicht nachlässt, folgt das Lied vom Kanarienvogel. Der pfeift, pfeift, flattert, flattert, hüpft, hüpft – und dann kommt die Pause. Dieses wiederkehrende und immer schneller werdende Thema wird dem Publikum mit gespitztem Mund und Körperbewegungen zum Thema abverlangt. Die Kinder und Erwachsenen machen hier ebenso begeistert mit wie beim Brötchentütenknallen, das bei der dritten Wiederholung des Themas beim Ungarischen Tanz von Johannes Brahms den Höhepunkt markiert. Meierott zieht die Kinder in seinen Bann, macht Späße und entreißt die klassische Musik ihrer von außen übergestülpten Ernsthaftigkeit. Er zeigt, dass seine Musik und seine Spielart Freude bereiten und die Violine gar für die Disco zu gebrauchen ist, wie er klopfend, streichend und im Pizzicato verdeutlicht. Klassische Musik, so die Botschaft, gehört nicht in die Mottenkiste, sondern muss gelebt werden. Fränkische Nachrichten

Bronnbach. Zum zweiten Mal war der Violinist Florian Meierott gemeinsam mit Angelika Mutterer, seiner Begleitung am Klavier, beim Kinderkonzert in Kloster Bronnbach zu Gast. Und zum zweiten Mal begeisterte er sein Publikum, egal ob jung oder alt. Es sind seine Mimik, die Freude, Spaß und gute Laune ausstrahlen, seine Virtuosität auf seinem Instrument, seine Spielfreude und sein unglaubliches Temperament, die in den Bann ziehen. Kleine Reise um die Welt: "Die kleine Reise um die Welt" lautete der Titel des Kinderkonzerts, mit dem die Trilogie der Kreuzgangserenade am späten Sonntagnachmittag beendet wurde. Florian Meierott, dem die Vermittlung klassischer Musik an Kinder am Herzen liegt und der 2008 eine Stiftung zur Förderung junger Talente und zur Unterstützung interessanter künstlerischer Projekte aus der Taufe hob, hat das Büchlein mit dem Titel selbst verfasst und die Kompositionen dazu geschrieben. Beim Kinderkonzert in Bronnbach las und spielte er die Geschichte erstmals selbst. Die Geschichte handelt vom kleinen Emil, der zum Einschlafen gemeinsam mit seiner Mutter das sehr ruhige "Hasenlied" singt und dann in die Traumwelt entschwebt. "Wer tief schläft, hat große Träume", erläuterte der Künstler und entführte sodann in eine Welt, in der Emil mit Sissy und dem fliegenden blonden Zauberpony Goldie in ferne Länder reist. Einmal einen Eisbär sehen, lautet Emils erster Wunsch. Und schwuppdiwupp geht es gen Norden. Von weit oben erspäht der Junge eine Eisbärenfamile, die sich sogleich musikalisch auf den Weg über die Schollen macht: Da stapft Mama Eisbär mit festem Schritt oder, musikalisch gesagt, mit festem Strich dem Ziel entgegen. Hinterdrein hüpft leicht und spritzig das Baby und scheint seinen Spaß zu haben. Papa Eisbär hingegen wirkt kräftig und fast schon behäbig, was sich in der tiefen Lage bei energischer Bogenführung widerspiegelt. Vom Nordpol an den Nil: Von der Kälte weg führt die Reise nach Ägypten an den Nil, wo schon die Krokodile auf eine leckere badende Beute harren. Doch Sissy, Emil und Goldie retten sich mit einer Schnellschwimmeinlage an das sichere Ufer, die Reptilien tauchen mit einem Glissando frustriert ab in die Fluten. Nächste Ziele sind China und aus der Luft Russland, dessen Klänge von unglaublich schöner Melancholie in eine ansteckende Fröhlichkeit schwenken können. In Amerika spielt Mary-Ann lustige Lieder mit einem fulminanten Tempo auf einer Cowboyparty, bevor Goldie dem kleinen, mittlerweile heimwehkranken Emil seinen Lieblingsplatz zum Träumen zeigt: den Mond. Mit sphärischen Klängen der Violine, die mit getupften Einschüben vom Klavier verstärkt wurden, zeigte die Geige wiederum eine ganz neue Nuance ihrer klanglichen Breite. Letztlich wurde Emil per Kometenschwarm in atemberaubender Geschwindigkeit auf die Erde katapultiert, um noch traumschwer in seinem Bettchen aufzuwachen. Musik erzählt Geschichten: Musik erzählt Geschichten und malt Bilder, Musik verbreitet Stimmungen und drückt Gefühle aus. Das vermittelte Florian Meierott eindrücklich auch bei Bachs Air mit seiner bekannten und eingängigen Melodie. "Klassische Musik ist gut für die Seele", erzählte der Künstler und munterte zu Mitmachstücken auf. Eines davon erlebte seine Uraufführung: Die kleine Nachtmusik auf fußballerisch. Meierott nämlich hatte sich den Spaß erlaubt, einen weltmeisterlichen Text zum Stück zu dichten: Beim ersten musikalischen Thema waren die jubelnden Weltmeister dran, beim zweiten dann die hämischen Gegner, die das Aus im Halbfinale bejubeln. Von den Stühlen geholt: Die Zuhörer und -schauer nahmen den Faden auf und sangen kräftig mit, bevor sie beim Ping-Pong-Ball noch einmal von den Stühlen geholt und dann mit einem temperamentvollen "Ungarischen Tanz"verabschiedet wurden. Fränkische Nachrichten 06. Juli 2010 Fränkische Nachrichten